Ungeschminkt

Zyklus „Ungeschminkt“, 2007/2008, Acryl auf Leinwand, je 30×30 cm, 1 Spiegel

In meiner alltäglichen therapeutischen Arbeit als Klinische Psychologin und Psychotherapeutin begegne ich Menschen, die für kurze Zeit ihre Masken ablegen, sich „ungeschminkt“ präsentieren und Einblick in die vielfältigen Facetten des Menschseins gewähren.Die Bilder sollen beim Betrachter Resonanzen auslösen, quasi wie Spiegelbilder unterschiedliche Gefühle wecken, wie zum Beispiel Neugier, Abwehr, Identifikation etc. Wir alle tragen Facetten dieser Portraits in uns. Sobald wir uns auf andere Menschen und deren Individualität ehrlich einlassen, ist Verständigung und Empathie möglich.Auf diese Weise möchte ich mit dem Zyklus „Ungeschminkt“:

  1.  ein Zeichen für die Akzeptanz meiner Mitmenschen setzen;
  2. hinter jeder Fassade oder Maske befindet sich ein wertvolles und einmaliges Individuum,
  3. sodass es sich lohnt, trotz der Schnelllebigkeit in unserem so genannten Kommunikationszeitalter genau hinzusehen, zu spüren und einander auf einer menschlichen Ebene zu begegnen.